Die wichtigsten Antworten zum Sofortausstattungsprogramm

Aufgrund der Corona-Pandemie stellen der Bund und das Land Baden-Württemberg zur Anschaffung mobile Endgeräte insgesamt 135 Millionen Euro für Schulen in Baden-Württemberg zur Verfügung. Wir beantworten die wichtigsten Fragen dazu.

Ist das Sofortausstattungsprogramm Teil des Digitalpakts?
Nein, es handelt sich hierbei um eine zusätzliche Förderung im Rahmen der Corona-Fernunterricht-Phase, um alle Schülerinnen und Schüler im Notfall zu Hause beschulen zu können.

Wie hoch ist die Förderung für jede Schule?
Das Förderbudget für jede Schule errechnet sich aus der Anzahl der Schülerinnen und Schüler. Es stehen pro Kopf 85 Euro zur Verfügung.

Wie gelangt die Schule an die Fördergelder?
Die Schule ermittelt den Bedarf an Hardware und meldet diesen an den Träger zurück. Dieser erhält vorab das bereits ermittelte Budget zugewiesen.

Welchem Zweck dienen diese Gelder?
a) Der Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit unzureichender Hardware-Ausstattung mit mobilen Endgeräten, die ihnen den Zugang zum Fernunterricht ermöglichen (auch Geräte mit LTE-Modul im Falle eines fehlenden Internetzugangs).

b) Ausstattungen, die der Erstellung von Erklärvideos dienen (Kameras, Greenscreen, Schnittsoftware, Stative etc.).

c) Der Versorgung von Lehrkräften mit mobilen Endgeräten, falls diese – ärztlich attestiert – nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können und selbst keine zureichenden Geräte besitzen.


In jedem Fall sind die Kosten für die Inbetriebnahme der Geräte inbegriffen. Außerdem muss die Möglichkeit der Integration in die bestehende digitale Infrastruktur der Schule gewährleistet sein.